Kloster St. Trudpert im Südschwarzwald



St. Trudpert im Südschwarzwald, entstanden im beginnenden 9. Jahrhundert, säkularisiert 1806. Heute ist das zur Gemeinde Münstertal/Schwarzwald gehörende Kloster Ordenshaus der Kongregation der Schwestern vom Heiligen Josef zu Saint Marc.

Symbolismus und Gemälde:
 

Gemälde in der Kapelle über dem Grab des heiligen St.Trudpert. Man sieht St. Trudpert, über ihm am Himmel das "Allsehende Auge".

 

Ein weiteres Gemälde über dem Grab - Man sieht St. Trudpert schlafend, über ihm in einer runden Blase ein Traum, in dem er dazu aufgefordert wurde an einen Ort zu gehen, der ihm gezeigt werden würde. Als er ein Tal im Schwarzwald erreichte sagte eine Stimme zu ihm, dies sei der Ort an dem er sich niederlassen solle, glaubt man den Überlieferungen.

Rund um den Landkreis befinden sich unteranderem interessante Ortschaften mit Symbolträchtiger Wappenkennung
 

Links: Heitersheim ist eine Stadt im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald in Baden-Württemberg. Rechts: Eschbach ist eine Gemeinde im Markgräflerland im Südwesten Baden-Württembergs und liegt etwa 15 km südlich von Freiburg im Breisgau. Mitte: Freiburg im Breisgau / rotweißes Templerkreuz 


Eine äußerst interessanter Zufall, wenn man so will, dass ausgerechnet das Symbol der Freimaurer hier neben dem der Templer in den Wappen wie ein Fingerzeig nebeneinanderliegen.

Die Partnerstadt von Bad Krozingen, Greoux-les-Bains, wird von einem imposanten Schloß der Tempelritter überragt.



Von Bad Krozingen "führt" ein kleiner Fluss zu dem Kloster St. Trudpert. Auf halber Strecke durchläuft dieser die kleine Stadt Staufen. die auch als "Fauststadt" bekannt ist, da hier der echte Faust gelebt hat, der der Geschichte des Freimaurers Goethe zufolge den Teufel besiegte und in die Hölle zurückgeschickt hat. In unmittelbarer Nähe zum Kloster befindet sich der sogenannte "Teufelsgrund" - ein ehemaliges Bergwerk, welches man heute noch besuchen kann.






Wenn man dem Weg zwischen Klostermauer und Friedhof folgt, gelangt man zur St. Trudpert-Kapelle. Der dort über der Tür befindliche Wappenstein ist auf 1698 datiert und zeigt einen aufrechten "Doppelhaken", beseitet von zwei sechsstrahligen Sternen. Auf dem Schild die Inful auf einem geflügelten Engelskopf mit Schulterlangem Haar, schräglinks dahinter der Krummstab mit abfliegendem Sudarium. Die vier in den Ecken angebrachten Buchstaben AAST weisen dieses Wappen dem Abt Augustinus Abbas Sancti Trudperti = Abt Augustin Sengler, der 1653 geboren wurde und 1694-1731 amtierte. Einige denken es sei ein Anagramm, welches zweideutig die Buchstaben "SATAN" zeigt.

 

Dieses Wappen befindet sich auf dem Sockel eines steinernen Christuskreuzes gleich rechts hinter dem Friedhofseingang. Das Wappenschild mit eingerollten Ecken enthält ein verflochtenes Pentagramm, Farben unbekannt. Zusätzlich ist es durch die Initialen RAST personalisiert: Romanus Abbas Sancti Trudperti. Es handelt sich um das Wappen von Abt Roman Edel, der 1622 geboren wurde und 1665-1694 amtierte und 1674 dieses Kreuz aufstellen ließ.


In einer kleinen Kapelle mit einem Taufbecken steht eine Marienstatue, die das Jesuskind auf dem Arm hält. Dieses streckt dem Besucher die "Verbotene Frucht" entgegen - unglaublich..

 

Ein auf den Kopf gestelltes Kreuz, das Zeichen des Antichristen (auch Petrus-Kreuz genannt) ziert einen Fensterladen am Kloster.

Das Symbol des "Allsehenden Auges" über einem Fenster am Kloster
Auf dem Gelände des Klosters von St. Trudpert befindet sich eine übergroße Hand, die von unten durch die Erde an die Oberfläche dringt.
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