H.R. Giger - Bildchronist des Bösen - illuminati designs △

 

Hansruedi Giger, eigentlich Hans Rudolf Giger, besser bekannt als HR Giger, ist ein Schweizer Maler, Künstler und Oscarpreisträger. Ein immer wiederkehrendes Thema seiner Werke ist der von ihm geprägte Begriff der Biomechanoiden (heute besser bekannt als Transhumanismus), eine Verschmelzung von Technik und Mechanik mit dem Kreatürlichen, im verstörenden bis morbiden Zusammenspiel mit sexuellen Andeutungen. Neben seinem malerischen Werk gestaltet der Künstler auch Grafiken, Skulpturen und Möbel. Er schuf die albtraumhaften Kreaturen aus dem Science-Fiction-Klassiker "Alien". Seine Motive sind auch seit Jahrzehnten Teil der Popkultur.

 H.R. Giger 

Alpträume und Ur-Ängste  

Auf viele Betrachter wirken seine Werke verstörend. Gefolterte Babies im Garten – eine Müllhalde der Perversionen. Freuds Tiefenpsychologie lauert überall: Zwischen Sex und Tod wirft Giger Blicke in die modernen Abgründe der Seele und verewigt seine Frauen als außerirdische Hohepriesterinnen und biomechanoide Feen.


 
Chronik:

1968 Swiss Made 2069. Regie: H. R. Giger, Fredi M. Murer. Giger entwarf für den Film einen ausserirdischen Beobachter/Reporter mit dazugehörendem Hund. Der Hundepanzer aus Polyester befindet sich im Dalí-Museum in Portlligat in der Gemeinde Cadaqués.

1976Dune (der Film, ursprünglich von dem chilenischen Regisseur Alejandro Jodorowsky geplant, wurde später ohne Giger von David Lynch realisiert)

1978Alien (Oscar Best Achievement for Visual Effects)

1986Poltergeist II – Die andere Seite

1988 Teito Monogatari

1992 Alien 3

1995 Species

1995 Batman Forever (Giger entwarf ein Batmobil, das aber nicht realisiert wurde)

1996 Kondom des Grauens

2012 Prometheus – Dunkle Zeichen







Interview mit HR Giger
Giger: Ich zeichne das, wovor ich Angst habe. Und zeichnen darf man doch alles, oder? Ich bin weder in einer Loge noch habe ich an Ritualen teilgenommen. 


Reporter: Aber für Satanisten sind Sie ein Idol.  

Giger: Ja, ja. Aber die meisten Bilder in dieser Richtung sind schon alt. Es ist eine Weile her, daß ich mich für Satanismus interessiert habe. Es gab natürlich verrückte Leute, die mich hier belagert haben.  

Reporter: Sie sind also gar kein Teufelsanbeter?  

Giger: Nein, um Gottes willen. Da können Sie alle fragen, die mich kennen. Sogar die Nachbarn mögen mich.

Reporter: Aber betreiben Sie nicht eine Selbststilisierung in diese Richtung? Sie tragen immer Schwarz . . .  

Giger: Wenn ich mit Tusche arbeite, ist das die beste Kleidung.  

Reporter: Und alle Wände in Schwarz . . .  

Giger: Ich finde, meine Bilder wirken einfach besser auf Schwarz.  

Reporter: Woran glauben Sie überhaupt?  

Giger: An die Zahlenmystik.  

H.R. Giger war nach eigener Aussage also nie Satanist, aber zeitweise fasziniert von okkulter Geheimliteratur - Dies wird auf seinen Bildern auch deutlich zu Ausdruck gebracht.. 

Seine Werke werden dem Surrealismus zugerechnet; im Vergleich zu dem berühmtesten Vertreter dieser Stilrichtung, Salvador Dalí, wird deutlich, wie gleich der Blickwinkel mancher "Künstler" ist.


Argus (c. 1981), Salvador Dalí
All-Seeing-Eye 

Horst Werner, Direktor "Fabrik der Künste" -"Gigers Werk stehe in Verbindung mit dem Surrealismus und dem Symbolismus, so Werner weiter. "Giger findet sich in einer Reihe mit anderen Bildchronisten des Bösen wie Hieronymus Bosch, Alfred Kubin Francisco de Goya oder Francis Bacon." 
 
Siehe einige berühmte Werke der Herren ▼

Francis Bacon 
Hieronymus Bosch 
Alfred Kubin 
Francisco de Goya 
 

HR. Giger posiert vor der Kamera - Über ihm thront der Kopf einer Ziege - Rechts auf dem Tisch ein Pentagramm - Das ganze Bild in Schwarz/Weiss gehalten, das Auge im Schatten verborgen - Dieses Bild zeigt die Ideologie und den Geisteszustand, (wie er selber sagt; "Es ist eine Weile her") des Herrn Giger - Leider konnte ich den Ursprung und Hintergrund dieses Bildes nicht ausfindig machen, was ich weiß, ist, dass es im HR Giger Museum aufgenommen wurde.

Einblick in HR Gigers Museum

Einige weitere Werke von HR Giger▼

HR Giger "Illuminati" Hieroglyphen. Pyramide mit einer großen Sonne an der Spitze.


All-Seeing-Eye


Darstellung mit Baphomet


Wenn es nach dem Schweizer Okkultisten ginge, sollten in seiner Heimat der Schweiz fünf Pyramiden errichtet werden. Die Anzahl ist kein Zufall, denn die Städte sollten mit einem Tunnelnetzwerk in Form eines Pentagramms verbunden werden.


H.R. Giger / Der Tarot der Unterwelt

 

Wie HR Giger sagt, leidet er unter nächtlichen Alpträumen - ("Ich werde nachts von bösen Geistern heimgesucht, ich habe schreckliche Albträume" - Interwiev aus alter Doku) ..Seine Bilder wurden alle in gewissem Maße durch diese spezielle Erfahrung inspiriert, welches Kindheitstrauma hat dieser Mann erlebt, fragt man sich da?


Emblem for a Secret Society / H.R Giger 1967






bis demnächst


2 comments:

  1. Il est à mon sens, une ABOMINATION !

    ReplyDelete
  2. Ich bin selber Künstler und habe keine Alpträume und ich zeichne auch sowas. Er wuchs in einer katholischen Familie auf und der Satanismus entstand als Gegenbewegung, denn alle Religionen sind scheinheilig. Das ist die alte Sündenbocknummer. 300-400 Missbrauchfälle der Katholiken werden mit katholischen Recht (Sharia des westens) werden unter dem Tisch gekehrt. Wie ist es mit dem Islam ? Auch so scheinheilig und diese Religionen haben Kranke Inhalte, wo der Satanismus sich davon distanziert.

    ReplyDelete

Theme images by enot-poloskun. Powered by Blogger.